

Genau hier setzt das neue Modell des Rheuma-Lotsen an: den Betroffenen konkrete Hilfestellung geben. Mit Beginn des Jahres 2010 haben die ersten Rheuma-Lotsen in der Rheuma-Liga ihre Arbeit aufgenommen. Sie sollen zeigen, dass sie etwas für eine bessere Versorgung der Betroffenen erreichen können. Zwei Rheuma-Lotsen werden in den Landesverbänden Baden-Württemberg und Sachsen für die Versorgung jeweils der Region Heilbronn und Leipzig eingesetzt. Für die seltenen rheumatischen Erkrankungen ist in Wuppertal bei der Lupus-Erythematodes-Selbsthilfegemeinschaft eine Lotsin als bundesweite Ansprechpartnerin angesiedelt.
Die Stellen sind besetzt mit Menschen, die Fachwissen in der Rheumatologie mitbringen und sich im Gesundheitssystem auskennen. Der Lotse soll Betroffene verstehen, beraten und unterstützen und mit Ärzten, Therapeuten, Krankenkassen und anderen Ansprechpartnern reden. Ziel der Rheuma-Lotsen ist es, dem Einzelnen zu helfen, aber auch für eine bessere Vernetzung und Versorgung in der Rheumatologie zu sorgen.
(Hören Sie dazu auch ein Interview über die Arbeit und Aufgaben der Rheuma-Lotsen)
Das Projekt "Rheuma-Lotse" wird gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit
Die Krankenkassen BARMER GEK, AOK und DAK ermöglichen mit ihrer Förderung aus den Selbsthilfemitteln die Einstellung der drei Lotsen für drei Jahre.
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